Die Digitalisierung des Lernens ist im Lehrplan 21 vorgeschrieben. Doch was bedeutet dies für Schulen, Lehrer, Schüler und Eltern? Eine Standortbestimmung aus Sicht eines Vaters und IT-Managers.

Über die Digitalisierung des Bildungswesens wird nach wie vor intensiv diskutiert, auch wenn die Vorgaben klar feststehen: Der Lehrplan 21 definiert, welche digitale Ausrüstung auf welcher Schulstufe zur Verfügung stehen muss, bis hin zum eigenen Gerät für jeden Schüler ab der sechsten oder siebten Klasse – je nach Gemeinde und Kanton. Die Frage ist dabei nicht, ob die Schüler für die Digitalisierung des Lernens bereit sind. Wer heute die Schule oder eine weiterführende Bildungsstätte besucht, ist mit digitalen Medien, Apps und Diensten aufgewachsen und nutzt sie ganz selbstverständlich im Alltag. Mit geeigneten Lern-Apps lernen die Schüler spielerisch und haben dabei zusätzlich mehr Spass als mit dem herkömmlichen Schulbuch, für Eltern ist es beeindruckend, zu sehen, wie gerne ihre Kinder digital lernen.

Die Möglichkeiten sind da
Gleichzeitig stehen digitale Technologien für praktisch jede Bildungsaktivität bereit. Schüler können sich auf dem Tablet in vielfältigen Apps die unterschiedlichsten Lerninhalte zu eigen machen, Aufgaben lösen und sich dabei mit den Klassenkameraden messen. Einen Bachelor kann man heute komplett online absolvieren, inklusive Prüfung, ohne jemals vor Ort in einem Bildungsinstitut zu erscheinen. Gruppenarbeiten lassen sich in virtuellen Sitzungszimmern durchführen und bei einem Brainstorming wird der Input automatisch aufgenommen und steht allen Teilnehmenden unkompliziert zur Verfügung.

Aber was sind die Folgen?
Es stellt sich allerdings die Frage, ob das alles nur gute Seiten hat oder sich auch negativ auswirken kann. Studien, die einen höheren Lernerfolg dank Digitalisierung nachweisen, sind rar gesät. Feststeht aber dass digitalisierte Lerninhalte die Konzentration begünstigen und die Ausdauer beim Lernen stärken können. Dies gilt jedoch nur, wenn die Eltern ihre Kinder dabei nicht allein lassen und beim Lernen mit Tablet & Co. begleiten – und dies wiederum bedingt, dass die Eltern seitens der Schule dabei Unterstützung erhalten.

Und nicht nur Eltern, sondern auch Lehrpersonen haben teils noch massiven Aufholbedarf in Sachen Digitalisierung. Dies gilt darüber hinaus nicht nur für die Bedienung der Lern-Apps und Geräte, sondern ganz besonders auch für Aspekte wie Medienkompetenz, IT-Sicherheit und Datenschutz. Diese wichtigen Gebiete sollten früh in den Unterricht integriert und auch Lehrern und Eltern vermittelt werden.

Eines ist indes sonnenklar: Eine rein digitale Bildung trägt kaum etwas zur Sozialkompetenz der Schüler und Studierenden bei. Genauso wichtig ist die soziale Interaktion in der Schule. Man lernt ja nicht nur aus Büchern oder eben elektronischen Medien, sondern vor allem auch im Umgang mit den Mitschülern und den Lehrern. Daran dürfte sich auch in Zukunft nichts ändern. Ein Plus des digitalisierten Lernens ist hingegen, dass die Schüler sich rechtzeitig auf einen Arbeitsmarkt vorbereiten können, in dem Digitalkompetenz eine immer wichtigere Rolle spielt.

Kollaborative Lernplattformen für den Austausch
Damit nicht jede Lehrperson ihre eigenen digitalen Lerninhalte von Grund auf neu entwickeln muss, existieren zahlreiche kollaborative Lernplattformen, die den kantonsübergreifenden und sogar internationalen Austausch der Inhalte ermöglichen. Die Wahl der Plattform ist dabei von der gewählten Infrastruktur abhängig – für Umgebungen im Apple-, Google- oder Microsoft-Umfeld existieren teils spezifische Plattformen und Anwendungen. Eine Übersicht über aktuelle Lernanwendungen findet sich auf der Bildungsplattform educa.ch unter navi.educa.ch.

IT-Partner zur Unterstützung
Bildungseinrichtungen profitieren bei der Digitalisierung von einem kompetenten IT-Partner, der Erfahrung mit Projekten im Bildungsumfeld mitbringt. Der Partner sorgt für den kompletten Service der Geräte und liefert sie vorkonfiguriert mit allen erforderlichen Apps aus. Er bietet zudem proaktive Überwachung des Gerätestatus an, sodass allfällige Probleme ohne langes Hin- und Hertelefonieren oder schwerfälligen E-Mail-Verkehr sofort erkannt und behoben werden können.

Und jetzt noch ganz persönlich: Liebe Eltern und Lehrer, durch einen kompetenten Partner wie BUSINESS IT werden Sie in der digitalen Welt nicht alleine gelassen. Wir helfen Ihnen von A-Z und nehmen Ihnen die Wahl des richtigen Geräts inklusive der gesamten Konfiguration ab und unterstützen Sie Proaktiv während der ganzen Schuzeit.

Ansprechpartner

Melis Winter

Managing Director Bern

Telefon: +41 58 715 15 56
E-Mail: sales@business-it.ch